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Anmerkungen
Diskussion über Videobeweis im Fußball
Nach nahezu jedem Fußballspieltag entsteht eine neue Diskussion über die Fehlentscheidungen der Schiedsrichter. Dabei fühlt sich das benachteiligte Team meist um den Sieg gebracht, ohne selbst etwas dafürzukönnen und das siegreiche Team spielt die Fehlentscheidung herunter.
Nun stellt sich die Frage, ob ein Videobeweis im Fußball wirklich sinnvoll wäre.
Andere Sportarten wie Eishockey arbeiten seit Jahren erfolgreich mit dem Videobeweis. Dabei wird hier aber nur darauf geachtet, ob der Puck die Torlinie überquert hat oder nicht. So können Kritiker der Videoüberwachung im Fußball natürlich darauf hinweisen, dass Entscheidungen im Eishockey aufgrund der viel höheren Geschwindigkeit deutlich schwieriger zu treffen sind. Eine weitere Argumentation der Gegner der Überwachung ist die ausgleichende Gerechtigkeit. Da alle Schiedsrichter immer versuchen so objektiv wie möglich zu urteilen wird im Laufe einer Saison ein Team bevorteilt, wie es aber auch benachteiligt wird. Dennoch zeigen Statistiken, dass die getätigte Aussage nicht immer der Wahrheit entspricht. So haben ein paar Teams in den letzten 10 Jahren bis zu 20 Punkte ungerechterweise angesammelt oder auch verloren durch Fehlentscheidungen des Schiedsrichters. Ein Videobeweis würde also definitiv eine gerechtere Entscheidung über Fouls und Tore herbeiführen. Auf der anderen Seite würde sich jedoch die Frage stellen, wie lange die Zeitverzögerungen pro Spiel beanspruchen würden und für welche Aktionen der Videobeweis herangezogen werden dürfte. So gehört es im Moment einfach noch zum Fußball, dass sich neben den Leistungen der Spieler, die Fans sich auch über den Schiedsrichter beklagen können und dies die Niederlage noch ein wenig erträglicher macht.
Fanclub